Die Zeche bezahlt der Mittelstand

12.09.13

Die unsinnige 1:12-Initiative schadet insgesamt dem Mittelstand und den Arbeitnehmern. Entgegen den falschen Versprechungen der Jungsozialisten wird keiner mehr Lohn bekommen, dafür wird er mehr selber finanzieren müssen, weil die Steuererträge und AHV-Beiträge der Top-Verdiener zurückgehen werden. Die Studie der Universität St. Gallen zeigt den Knieschuss der Linken bestens auf. Die Initiative würde jedes Jahr ein Loch von bis zu 4 Milliarden Franken in die Kassen von Bund und AHV reissen – die Kantone noch nicht eingerechnet. Dem Kanton Luzern zum Beispiel würden jährlich bis zu 40 Millionen Franken im Budget fehlen. Auf alle anderen Arbeitnehmer kämen darum massive Steuererhöhungen und zusätzliche Lohnprozente zu. Ich finde es erstaunlich, dass die Gewerkschaften als Arbeitnehmer-Vertreter diese Initiative sogar noch aktiv unterstützen, anstatt sie zu bekämpfen. Denn dies wäre die Aufgabe einer Gewerkschaft, wenn die Arbeitnehmer unter solchen politischen Vorstössen zu leiden haben. Die Angestellten und Arbeiter sollten den linken Chefideologen einen Denkzettel verpassen und am 24. November die schädliche 1:12-Initiative helfen klar bachab zu schicken.

Peter Schilliger, Nationlarat FDP, Udligenswil

Beitritt Komitee
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