Energieeffizienz belohnen

Eine möglichst effiziente Nutzung der Energie und eine bessere Ausschöpfung der erneuerbaren Energien bilden die Grundlage, um die Energieversorgung in der Schweiz langfristig zu sichern. Ausserdem trägt es dazu bei, den Einsatz fossiler Energien zu reduzieren und die Schweiz von Energie-Importen und Kernenergie unabhängiger zu machen. Als Mitglied der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) setze ich mich für eine CO2-Lenkungsabgabe, klare Effizienzstandards für Gebäude und Apparate sowie eine vollständige Strommarktliberalisierung ein und konnte das Energiegesetz als 1. Etappe der Energiestrategie 2050 wesentlich mitprägen und ihm zum Erfolg verhelfen. Gleiches versuche ich in der Klimapolitik. Am 20. Juni dieses Jahres habe ich drei Vorstösse eingereicht, die darauf abzielen, mit gesetzlichen Leitplanken die Eigenverantwortung zu stärken. In einem Postulat verlange ich, dass der Bundesrat darlegt, wie er die langfristige Finanzierung des Ausbaus und des Unterhalts der Verkehrsinfrastruktur unseres Landes sichern und gleichzeitig die Ziele der Reduktion der Treibhausgasemissionen wahrnehmen will. Mit einer Motion beauftrage ich den Bundesrat, die Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA) dahingehend anzupassen, dass sortierte Abfälle (wie z.B. Kunststoffe) aus gemischt gesammelten Siedlungsabfällen auch ausserhalb der Kehrichtverbrennungsanlagen, beispielsweise in Zementwerken, verwertet werden können. Damit soll ein Beitrag zur effizienteren Nutzung der Ressourcen und Schliessung der Stoffkreisläufe geleistet werden. In einer Interpellation schliesslich mache ich den Bundesrat darauf aufmerksam, dass der in der Energiestrategie 2050 anvisierte vermehrte Einsatz von Photovoltaik-Anlagen heute oft sowohl beim Gebäudetechnik-Unternehmer wie auch beim Bauherrn an den gesetzlichen Hürden scheitert. Im übrigen versuche ich natürlich auch privat mit gutem Beispiel voranzugehen. Für meinen gebäudetechnischen Ansatz zur Erreichung eines Plusenergiehauses erhielt ich 2014 ein Diplom des Schweizer Solarpreises.

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